Ausbau der Elektromobilität

Ausbau der Elektromobilität bis zum Jahr 2025

Lange hat es sich angedeutet, nun ist es beschlossen. Der Ausbau der Elektromobilität wird mit bis zu drei Milliarden Euro zusätzlich unterstützt und die sogenannte Innovationsprämie wird bis 2025 verlängert. Zudem wird die Einrichtung privater Ladesäulen über Kfw-Kredite gefördert.
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Lange hat es sich angedeutet, nun ist es beschlossen. Der Ausbau der Elektromobilität wird mit bis zu drei Milliarden Euro zusätzlich unterstützt und die sogenannte Innovationsprämie wird bis 2025 verlängert.
Dies ging hervor aus dem Beschlusspapier des „Autogipfels“ von Politik und Wirtschaft. Autokäufer können damit beim Erwerb eines Elektroautos über das Jahr 2021 hinaus einen Zuschuss erhalten. Nun wird das Förderprogramm für elektrisch angetriebene Fahrzeuge fortgesetzt. Momentan finanzieren der Staat und der Hersteller eine Prämie von bis zu 9000 Euro und es werden vollelektrische Autos und auch Plug-in-Hybride gefördert. Von 2022 soll die Prämie allerdings dann nur noch für Plug-in-Hybride gezahlt werden, wenn mit ihrem Elektroantrieb bestimmte Reichweiten möglich sind.
Wie die FAZ berichtete hat der frühere Umweltbonus den Kaufanreiz lange kaum verstärkt. Seit der Aufstockung zur „Innovationsprämie“ steigen die Absatzzahlen schneller.

Einrichtung privater Ladesäulen wird über Kfw-Kredite gefördert.
Autofahrer teilen immer wieder die negativen Erfahrungen, dass die Bezahlvorgänge an den Ladesäulen zu umständlich seien und zusätzlich auch je nach Anbieter noch unterschiedlich. Um das Fahren mit E-Autos attraktiver und alltagstauglicher zu machen, sollen Tankstellen sich am Ausbau der Ladeinfrastruktur beteiligen. Bis 2022 sollen 25 Prozent der Tankstellen mit Schnellladesäulen ausgestattet sein, bis 2024 dann 50 Prozent und bis 2026 schließlich 75 Prozent der Tankstellen. Somit kann ein flächendeckener Ausbau der Ladeinfrastruktur und somit auch der Ausbau der Elektromobilität angestoßen werden.

„Heute kommen bereits 13 E-Pkw auf einen Ladepunkt, Ostern werden es nach unseren Prognosen 20 sein.“

VDA-Präsidentin Hildegard Müller